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Friedenspädagogik

Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

In der UNESCO Präambel von 1945 heißt es: „Da Kriege in den Köpfen der Menschen beginnen, muss auch in den Köpfen der Menschen Vorsorge für den Frieden getroffen werden“. Vorsorge für den Frieden zu treffen bedeutet sich auf allen Gesellschaftsebenen in allen Bereichen des Lebens und an allen Orten der Welt für Frieden einzusetzen. Dies zu lernen und zu lehren – im Spannungsfeld von global und lokal, unter Berücksichtigung verschiedener Formen von Gewalt und unter Bezugnahme auf die Lebenswirklichkeit sowohl des Individuums als auch der Gemeinschaft – steht im Zentrum der friedenspädagogischen Bemühungen am ASPR.
 
Um Gewalt präventiv begegnen und mit Konflikten konstruktiv umgehen zu können, braucht man nicht nur Wissen und Fertigkeiten, sondern auch die Verinnerlichung von friedensfördernden Normen und Werten. All das wird in den verschiedenen friedenspädagogischen Programmen am ASPR vermittelt und trainiert. Dazu zählen: Konflikt- und Friedenskompetenzen, gewaltfreie Kommunikation, Mobbing- und Gewaltprävention, respektvolle Umgangsformen, Integration und Diversität, sowie Teambuilding und Solidarität.

Neben dem „kleinen Frieden“ in unseren Bildungsanstalten und in unserer Gesellschaft, geht es aber auch um die Auseinandersetzung mit dem „großen Frieden“ mit all seinen globalen Zusammenhängen.

Die Inhalte werden alters- und wissensadäquat aufbereitet, die Methoden dafür sind interaktiv und innovativ. Schüler*innen bieten wir das Projekt „Friedenswochen“ (3.-13. Schulstufe aller Schultypen), sowie das Holocaust History Projekt (7.-10. Schulstufe aller Schultypen)) an. Für Pädagog*innen haben wir das Systemische Kompetenztraining im Rahmen der Friedenswochen und den Hochschullehrgang „Global Peace Education“ in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule und Kinder- und Jugendanwaltschaft Burgenland entwickelt.

Über 14.000 Schüler*innen haben an den „Friedenswochen“ teilgenommen. Das von der UNESCO prämierte Programm findet vor einzigartiger Kulisse, der Burg Schlaining statt. Hier erleben die Jugendlichen Gemeinschaft als Bereicherung und Diversität als Chance. Sie lernen, auf einander einzugehen, miteinander Ziele zu verfolgen, einander zu unterstützen – aber auch Nein zu sagen, wenn Unrecht empfunden wird. Konflikte werden nicht als negativ wahrgenommen, sondern als Chance zur positiven Veränderung konstruktiv angegangen.

Das ASPR ist Mitglied zahlreicher friedenspädagogischer Arbeitsgruppen und Netzwerke, sowie des UNESCO Fachbeirats für Transformative Bildung.

In Kooperation mit

Unterstützt durch

Wenn wir unsere Kinder nicht zum Frieden erziehen, werden andere sie zur Gewalt erziehen.                          
 

Colman McCarthy