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Geschichte des Friedenszentrums in Zahlen

 

AUFBAU EINER WISSENSCHAFTLICHEN KOMPETENZ & INFRASTRUKTUR

ÖIF - Österreichisches Institut für Friedensforschung


6. September 1982 Gründung Österreichisches Institut für Friedensforschung (ÖIF)

16. April 1983 Eröffnung ÖIF im Rittersaal Burg Schlaining

24. Mai 1983 Statutenänderung – Schlaining als Vereinssitz & ausschließlicher Sitz der Vereinstätigkeit

1984 1. Sommerakademie (SAK)

1. April 1985 Erklärung des Personenkomitees Dr. Kreisky (100 Personen) - Ziele des Instituts: Ausbau des Forschungszentrums, Errichtung einer Friedensuniversität & Errichtung eines Friedensforums

Dezember 1995 1. State of Peace Konferenz (StoP) in Bad Tatzmannsdorf Schlaininger Friedensbericht ab 1986 auf Burg Schlaining sowie Bern (alternierend) seit 1996 auf Burg Schlaining

September 1987 UN-Generalsekretär Xavier Pérez de Cuellar ernennt das Österreichische Institut für Friedensforschung und Friedenserziehung in Schlaining zum „Peace Messenger“

8. Mai 1986 Eröffnung Burg Schlaining

April 1988 Inbetriebnahme des Hotels „Burg Schlaining“ (36 Zimmer, 65 Betten) Umbau ehemaliger Giczy Hof (ehemaliges Zeughaus der Burg) zum Hotel abgeschlossen

1988 Eröffnungsausstellung in der Synagoge Restaurierung abgeschlossen

23. bis 26. März 1988 Vorbereitungskonferenz der UNESCO-Kommission zur Gründung eines Universitätszentrums für Friedensstudien

22. November 1988 Gründung des Europäischen Universitätszentrums für Friedensstudien (European University Centre for Peace Studies – EPU) mit 40 nichtstaatlichen Vertreter*innen

August 1989 Bibliothek (vormals im Granarium) übersiedelt in Synagoge

21. März 1990 Eröffnung und Start der EPU (Pilotsemester mit 50 Student*innen)

1991/92 Neubau Haus International

 

UNIVERSITÄRE LEHRGÄNGE - FRIEDENSUNIVERSITÄT & PRAKTISCHE KONFLIKTLÖSUNG

ÖSFK - Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung
 

21. Jänner 1992 Änderung Vereinsname und neue Statuten Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung

5. September 1992 Eröffnung Haus International (44 Zimmer, 3 Seminarräume)

14. September 1992 Eröffnung EPU Herbstsemester – Start EPU regulärer Betrieb

13. September 1993 Eröffnung IPT (Pilotkurs) Durchführung ÖSFK & EPU

15. März 1994 Ministerratsbeschluss IPT – jährlich 3 Ausbildungskurse 2 Grundkurse (4 Wochen) 2 Spezialisierungskurse (1 Woche)

1995 Forschungsprojekt Studie „Sicherheit in Europa“

8.–10. Juni 1995 Internationale Konferenz Deklaration von Schlaining gegen Rassismus, Gewalt & Diskriminierung

16.–20. August 1995 Weltkonferenz der Friedensmuseumsdirektoren „Aufbau eines Friedensmuseums“

9. Dezember 1995 UNESCO Friedenspreis an ÖSFK und EPU für Friedenserziehung

1997 1. Summer Academy on OSCE

1998 - 2003 EPU Master of Advanced Studies in Peace & Conflict

6. Mai 2000 Eröffnung des Friedensmuseums auf 6000 qm mit der Ausstellung „Vom Kult der Gewalt zu einer Kultur des Friedens“

Mai 2002 Bildungsministerin Elisabeth Gehrer spricht dem Friedensmuseum Schlaining die Anerkennung für „hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Museumswesens“ aus

November 2002 UNITWIN Award für „UNESCO Chair on Peace, Human Rights and Democracy, University Center for Peace Studies, Stadtschlaining, Austria“ (gemeinsam mit EPU)

ab 2003 EPU Master of Arts Diplome in Peace Studies

2005 – 2007 Beteiligung am Wiederaufbau nach Tsunami in Sri Lanka Errichtung „Burgenland-Dorf“ für 55 Familien

1. April 2006 Symposium „Konstruktiver Pazifismus“

2007 Start Projekt Friedenswochen Pilotprojekt – Schuljahr 2007/08 (370 Schüler*innen)

2009 Österreichische UNESCO-Nationalkommission prämiert Friedenswochen im Rahmen der UNO Dekade für Bildung und nachhaltige Entwicklung

ab 2009 European Security and Defence College ESDC Trainings-Programme für zivile, polizeiliche und militärische Fachkräfte

31. März 2010 Akkreditierung EPU

2010 Preis der Richard & Wilhelmine Swarz Stiftung für Friedenswochen

ab 2012 Holocaust History Project

seit 2010 Koordinierung für das zivilgesellschaftliche Engagement im 3C-Prozess

ab 2013 Implementierung Gesamtösterreichisches 3C-Projekt

2010/2011 „Letter of Intent“ Kooperationsvertrag CPDC Cluster Friedens-, Konflikt- & Demokratieforschung (Alpe Adria Uni Klagenfurt (bis 2015, danach UNI Graz), Institut für Konfliktforschung, Demokratiezentrum Wien & ÖSFK)

Dezember 2014 Schließung der EPU-Privatuniversität (Aberkennung Akkreditierung)

 

TRANSFORMATIONSPROZESS - AUSBAU DER KONFLIKTLÖSUNGSKOMPETENZ

ASPR - Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung


2019 Schließung & Räumung des Friedensmuseums und Verkauf des Konferenzhotels

2019 Kampagne „10 Jahre Sadakos Kranich“

2020 Räumung der Friedensbibliothek aus der Schlaininger Synagoge Archivierung & Bibliothek Neu im Haus International

2020 Internationaler "Nelson Mandela Award for Peace and Conflict Resolution"

seit 2020 Kampagne „Heimatland Erde“

2020-2021 Restaurierung Burg Schlaining

2020-2022 Aktivitäten zur Konflikbearbeitung in sechs Ländern

2022 Schlaining Peace Forum

Quellen: Buch von Gerald Mader „Von der Utopie zur Wirklichkeit“, 2016; Beitrag „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“, Eisenstadt 2021 von Gudrun Kramer: Vom Burgenland in die Welt und wieder zurück – Friedens- und Konfliktarbeit auf Burg Schlaining, In: Rathkolb Kirchknopf (Hg.) sowie interne Archive (Web & Jahresberichte)